Zukunftsangst ist allgegenwärtig und hält Menschen fest im Griff

Zukunftsangst

Das unterschwellige Bröckeln, das sich kaum benennen lässt

Wenn ich heute in meine Coachings schaue und auch in die Supervisionen mit den Coaches meiner emTrace® Ausbildung, dann nehme ich dieses Gefühl immer öfter wahr. 
Es ist wie ein unterdrücktes Hintergrundrauschen.

Es ist die Zukunftsangst, die sich kaum jemand traut laut auszusprechen, denn dann würde es ja Gestalt annehmen.

Stattdessen reden die Frauen, die ich begleiten darf, von ihrem Business.
Von Entscheidungen, die anstehen. Von nächsten Schritten, die sie eigentlich längst gehen wollten.

Und doch passiert etwas Interessantes, wenn wir ein Stück tiefer gehen.

Da ist ein inneres Zögern und vorsichtiges Abwägen. Ein kaum greifbares Gefühl von Unsicherheit.

Und irgendwann kommt dieser Satz, den ich in letzter Zeit so oft höre:

„Ich weiß gar nicht mehr, worauf ich mich verlassen kann.“

Da ist sie.
Diese Zukunftsangst, über die gerade so wenig offen gesprochen wird.  Sie schreit nicht nach Aufmerksamkeit, sie ist einfach da und nimmt Raum ein. 

Sie läuft unterschwellig mit.
Im Hintergrund. Und genau deshalb wird sie so oft übersehen und so selten als das benannt, was sie wirklich ist.

Du hörst lieber?
Dann kannst Du hier in die dazugehörige Podcastfolge (ca. 18 Minuten) springen.
Hier geht es zu meinem Podcast

Zukunftsangst

Was dein Nervensystem damit zu tun hat und warum du das wissen solltest

Jetzt möchte ich kurz mit dir hinter die Kulissen schauen. Denn wenn wir verstehen, was gerade neurologisch passiert, wird so vieles auf einmal klarer.

Wir leben in einer Zeit permanenter Reizflut. Nachrichten, Krisen, Entwicklungen, Veränderungen, alles ist sofort da, alles ist laut, alles drängt sich auf. Dein Nervensystem bekommt täglich mehr Input, als es verarbeiten kann.

Und hier ist das Entscheidende:

Dein Nervensystem unterscheidet nicht zwischen „betrifft mich direkt“ und „betrifft mich vielleicht irgendwann“.

Es reagiert einfach so … automatisch.

Und wenn es dauerhaft reagiert, entsteht etwas, das viele gar nicht bewusst benennen können: Eine leichte, aber konstante innere Anspannung.
Als ob du ein Gummiband permanent auf Spannung halten würdest … so kurz vor dem Loslassen.

Kein Zustand, in dem du richtig durchatmen kannst.

Kein Zustand, in dem Klarheit entsteht.

  • Und dieser Zustand – dieser latente Nervensystem-Alarm-Modus – hat Einfluss auf alles.
    Auf deine Entscheidungen.
    Auf deine Energie.
    Auf deine Fähigkeit, ins Tun zu kommen.
    Auf dein Selbstwertgefühl.
    Auf deine Sichtbarkeit als Unternehmerin.

Das ist der Punkt, an dem viele Frauen beginnen, an sich selbst zu zweifeln und lieber prokrastinieren oder aufgeben, anstelle auf ihre besten Fähigkeiten zuzugreifen und mit natürlicher Leichtigkeit im Business weitergehen.

Genau hier setzt emTrace® Emotionscoaching an. Lies gerne hier mehr dazu: Hier klicken

Nervensystem

Warum du trotz allem Wissen nicht ins Handeln kommst

Ich erlebe das immer wieder.

Frauen, die unglaublich viel wissen. Die Kurse gemacht haben und die richtigen Strategien kennen. Die eigentlich genau wissen, was zu tun wäre.

Und trotzdem passiert wenig bis nichts. Oder nicht so, wie sie es sich wünschen.

Und dann kommt dieser Gedanke … du kennst ihn vielleicht:

„Warum komme ich einfach nicht aus dem Quark?“

Ganz ehrlich? Das hat meistens nichts mit Disziplin zu tun. Und auch nichts, wie oben schon erwähnt, mit zu wenig Wissen.

Dein Nervensystem sucht Sicherheit. Und wenn es diese emotionale Sicherheit nicht findet, bleibt es lieber vorsichtig.
Bleibt lieber stehen. Das ist ein Schutzmechanismus.

Nur fühlt sich dieser Schutz verdammt nochmal wie Stillstand an.

Und genau hier wird Emotionscoaching so immens wichtig. Als echte Grundlage für Veränderung.

Coaching der Zukunft wird emotionaler und das ist gut so

Was ich dir jetzt sage, erlebe ich jeden Tag im Mentoring.

Die Themen klingen oft vertraut:
Probleme beim Businesswachstum, Selbstwert ist im Keller, Druck sichtbarer zu werden und dann noch die Verantwortung täglich Entscheidungen zu treffen.
Ich könnte noch einige mehr aufzählen, bestimmt hast du auch noch welche im Kopf.
Aber was liegt unter all diesen Herausforderungen, die die Freude am Business nehmen?

Meist sind es emotionale Spuren der Vergangenheit, die entweder aus der Prägung stammen, aus Erlebnissen oder Glaubenssätzen, die immer wieder wiederholt wurden, bis sie zu deiner Wahrheit wurden.
Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir über Generationen Themen vererbt bekommen haben. Stichwort: Kriegsenkelgeneration.

Und all das und noch viel mehr verursachen emotionale Unsicherheit, emotionale Blockaden und bescheren ein Nervensystem im Alarmzustand.

Genau deshalb reicht es oft nicht mehr, nur über Dinge zu sprechen und nur zu analysieren. Nur neue Perspektiven zu entwickeln.

Das funktioniert auf einer kognitiven Ebene wunderbar.

Aber wenn das Nervensystem unter Strom steht, kommt diese Klarheit einfach nicht im Körper an.

Die Erkenntnisse sind da, die Gespräche werden länger. Der Verstand versteht, aber es kommt im System, im Herzen nicht an.  Deshalb verändert sich im Alltag wenig oder nichts nachhaltig, egal wie viele Sessions gemacht werden.

Interessant ist, dass ich, in meinen Strategiegesprächen zur Ausbildung, genau das wiedergespiegelt bekomme und es ist nicht ausschlaggebend, welche Methoden mein Gegenüber schon im Werkzeugkasten hat. Oft ist er prall gefüllt und trotzdem fehlt noch ein Puzzleteil, weil der Zugang ein anderer geworden ist.

Coaching der Zukunft wird emotionaler.
Weniger erklären.
Mehr fühlen, erkennen, regulieren.
Es geht darum, emotionale Zustände zu verstehen, sie dem Coachee verständlich zu machen und sicher zu begleiten. Emotionen brauchen einen sicheren und geschützten Raum und unsere Kunden auch.

Wie bekommen wir das hin?
Mit echten Methoden zur Emotionsregulation, die tief wirken und nicht nur an der Oberfläche kratzen.
emTrace® Emotionscoaching setzt genau hier an und gibt Tools an die Hand die schnell, effektiv und nachhaltig (besonders wichtig) sind.

Übrigens: Wenn du tiefer in dieses Thema eintauchen willst, dann lies gerne diesen Blogartikel zum Thema Emotionscoaching dazu ➡ Hier klicken

Podcast

Der Moment, in dem echte Veränderung beginnt

Es gibt einen berührenden Moment im Coaching, den können wir nicht erzwingen.
Er passiert einfach.

Wenn jemand merkt, dass er nicht funktionieren muss. Dass er nicht bewertet wird. Dass er einfach da sein darf … mit all dem, was gerade da ist.

In diesem Moment passiert etwas Wunderbares.

Der Körper wird ruhiger. Der Atem wird tiefer. Und plötzlich ist Platz für Klarheit, weil das Nervensystem endlich wieder in einen Zustand kommt, in dem Veränderung überhaupt möglich ist.

In diesem Raum lösen sich emotionale Blockaden und es fallen alte Muster. Dort beginnt echte Transformation.

Nicht auf der Verstandsebene. Im Körper. Im Gehirn

Emotionen sind kein Problem …  sie sind der Schlüssel

Ich weiß, dass Emotionen für viele immer noch etwas sind, das man schnell „in den Griff bekommen“ möchte.

Tränen sollen aufhören.
Wut soll sich beruhigen.
Angst soll verschwinden.

Aber genau darin liegt das größte Missverständnis.
Emotionen sind keine Störung. Sie sind ein Hinweis auf nicht erfüllte Bedürfnisse.

Wenn jemand wütend ist, steckt darunter oft eine tiefe Verletzung. Wenn jemand blockiert ist, steckt darunter oft Angst. Wenn jemand nicht ins Handeln kommt, fehlt oft ein fundamentales Gefühl von Sicherheit.

Und genau deshalb ist emotionale Intelligenz heute kein Nice-to-have mehr. Sie ist eine der wichtigsten Ressourcen, die du haben kannst, als Frau, als Unternehmerin, als Mensch.

Nicht wegdrücken. Nicht kleinreden.

Verstehen. Begleiten. Raum geben.

Dir und deinen Kunden.

Was das jetzt für dich bedeutet

Vielleicht liest du das gerade und merkst, dass dich das berührt. Dass du dich an der einen oder anderen Stelle wiedererkennst.

Dann nimm das ernst.

Du bist nicht falsch oder zu sensibel. Dein System reagiert auf eine Welt, die komplexer geworden ist  und es braucht dafür etwas, das lange unterschätzt wurde:

Emotionale Sicherheit und Stabilität. Mentale Stärke.

Für dich selbst. Und wenn du mit Menschen arbeitest, auch für dein Gegenüber.

Resilienz entsteht nicht durch Durchbeißen. Sie entsteht, wenn wir lernen, unser Nervensystem zu regulieren und wenn wir aufhören, unsere Emotionen als Hindernis zu sehen.
Wenn du das verstehst und auch so vermitteln kannst, ist schon ein riesiger Schritt in die richtige Richtung getan.
Denn Coaching wird sich in Zukunft verändern, das steht fest.

Meine Einladung an dich

Wenn Gefühle intensiver werden braucht es ein Innehalten und Emotions-Regulation.

Auch als Coach … oder gerade weil wir Coach sind, brauchen wir regelmäßige Reflektion und ein bewusstes Hinsehen, welche Themen noch triggern.
Welche emotionale Spur ist bei dir noch aktiv.

Kleiner Tipp zum Erkennen: Oft kommen vermehrt Menschen zu uns, die uns ein Thema wiederspiegeln, z.B.:
Du hast ein Vaterthema zu lösen und du wirst mehr Menschen bei dir im Erstgespräch haben, die genau dieses Thema mitbringen.
Achte mal drauf, mir passiert das immer wieder und ich höre auch von meinen Absolventinnen sehr häufig, dass es ihnen auch so geht.

Und wenn du jetzt innerlich nickst und merkst, dass auch bei dir Zukunftsangst oder etwas anderes immer wieder ums Eck schaut, hier meine Einladung an dich: 

Ich biete dir gerne ein kostenfreies, unverbindliches Gespräch an. Einen Raum ohne Bewertung, ohne Ziel, ohne Druck. Einfach da sein mit dem, was gerade ist.

👉 Wenn du merkst 1-2-meins, dann melde dich gerne bei mir.

Buche jetzt dein kostenloses Erstgespräch und finde heraus, wie ich dich unterstützen kann:
(Klicke auf das Bild unten – es führt dich direkt zur Terminbuchung)

Einladung Erstgspräch

Fazit und ein Impuls, den du mitnehmen darfst

Zukunftsangst ist in diesen Zeiten ganz normal. Sie ist ein Zeichen.
Jeder Mensch nimmt sie unterschiedlich wahr. 

Ein Zeichen, dass das Nervensystem aufmerksam ist. Dass du und deine Klienten eine Welt wahrnehmen, die sich verändert und dass wir darauf reagieren, wie Menschen eben reagieren: mit Vorsicht, mit Zögern, mit einem inneren Rückzug, der schützen soll.

Hey, das ist menschlich und das dürfen wir auch vermitteln. Die Frage ist, wieviel Raum diese Angst einnehmen darf und was sie mit den Menschen macht, die ihnen evtl. zu viel Zeit und Raum schenken. 

Der erste Schritt aus diesem „Schwebezustand“ heraus ist nicht ein neuer Plan, nicht eine neue Strategie und auch nicht mehr Disziplin.

Der erste Schritt ist, sich selbst zuzuhören.

Was braucht es gerade wirklich? Was macht Angst, das noch nicht ausgesprochen wurde?
Wo ist die Sehnsucht nach mehr Sicherheit, im Inneren selbst, nicht nur im Außen?

Wenn du das gerade auch spürst: 

Nimm dir heute einen Moment.
Nur einen. Leg die Hand auf dein Herz und frag dich ganz ehrlich: „Wie geht es mir gerade wirklich?“

Einfach als ehrliche Begegnung mit dir selbst.

Denn genau dort, in dieser kleinen stillen Geste,  beginnt emotionale Sicherheit. Sich selbst Raum schenken.

Wenn dich das hier gerade anspricht und du das Gefühl hast: „Ja, genau das ist es“ – dann freue ich mich, wenn du dich meldest.

Tina auf ihrem Podcastsofa

Schön, wenn dich meine Worte  inspirieren konnten und spring gerne für tiefere Impulse zu allen Themen rund um Emotionen, Selbstvertrauen und die eigene Wahrheit, in meinen Podcast.
Du findest dort natürlich viele Themen rund um Emotionen, Emotionscoaching, Ressourcenstärkung und auch viele Interviews aus meinem Format „Emotion trifft …“.
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 Hab eine gute Zeit, bis wir uns wiederlesen.

Bleib emotional immer in Balance.

Deine Tina