Angst vor dem Zahnarzt – Für Heike gehört das der Vergangenheit an.
„Ich geh jetzt zum Zahnarzt zum Entspannen“ – Wie Heike ihre Angst losgelassen hat
Angst.
Sie ist heimlich, lautlos, allgegenwärtig.
Sie zeigt sich in verschwitzten Händen, einem flauen Magen oder in der Flucht vor Situationen, die eigentlich alltäglich sein sollten.
Für Heike war es der Zahnarzt. Schon das Geräusch eines Bohrers im Fernsehen oder Radio reichte, um ihren ganzen Körper in Panik zu versetzen. Doch heute ist alles anders.
In diesem ausführlichen Gespräch berichtet sie von ihrem Weg aus der Angst, dem Coachingprozess und warum sie heute sogar sagt:
„Ich gehe zum Zahnarzt, um mich zu entspannen.“
Ein Interview, das Mut macht, Hoffnung schenkt und zeigt, welche Veränderung mit Emotionscoaching möglich ist.
Tina: Heike, wie hat sich deine Zahnarztangst früher bemerkbar gemacht?
Heike: Ich hatte schon als Kind panische Angst. Wenn meine Mutter „Zahnarzt“ gesagt hat, war ich bei Z schon weg.
Ich habe mich zusammengezogen, innerlich wie äußerlich. Schon das Geräusch eines Bohrers im Fernsehen oder Radio hat mir Panikattacken ausgelöst.
Ich konnte das Wort Zahnarzt nicht mal aussprechen, ohne dass sich mein ganzer Körper verkrampfte.
Die Angst war über Jahrzehnte ständiger Begleiter.
Ich habe Termine immer wieder verschoben oder abgesagt, teilweise mit schlechtem Gewissen, teilweise mit echter Verzweiflung.
Ich fühlte mich hilflos und ausgeliefert, und gleichzeitig war da immer das Wissen: Irgendwann muss ich da durch.
Tina: Und dann kam irgendwann der Punkt, an dem du gesagt hast: „So geht’s nicht weiter.“
Heike: Genau. Ich stand vor einer riesigen Zahnbehandlung, die einfach nicht mehr aufzuschieben war.
Es ging um mehrere Sitzungen, Vollnarkose, neue Kronen – das volle Programm.
Mir war klar: Ich schaffe das nicht allein.
Ich kannte dich ja schon länger durch unsere Podcast-Zusammenarbeit und hatte Vertrauen.
Also fragte ich dich, ob du mir helfen kannst. Und du hast gesagt: „Ja klar bin ich für dich da.“
Allein das zu hören, war schon ein kleiner Wendepunkt. Zu wissen, dass da jemand ist, der sagt:
„Ich sehe dich, ich nehme dich ernst, und ich kann dir helfen“, war unglaublich beruhigend.
Tina: Was war dein erster Gedanke, als es dann ernst wurde mit dem Coaching?
Heike: Ich hatte Angst. Nicht vor dir, sondern vor dem Prozess.
Du hast mir gleich gesagt: „Wir werden herausfinden, was die Wurzel ist und sicher auch in die Situation reingehen.“
Und das wollte ich ja eigentlich vermeiden. Aber gleichzeitig wusste ich: Wenn ich nicht bereit bin, mich dem zu stellen, ändert sich nichts.
Und ich wollte, dass sich etwas ändert. Also habe ich mich darauf eingelassen. Es war eine Entscheidung aus dem Bauch heraus, und sie war goldrichtig.
Du hörst lieber gleich das ganze Interview an?
Dann kannst Du hier in die dazugehörige Podcastfolge (ca. 30 Minuten) springen.
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Emotionscoaching löst alte, hemmende emotionale Blockaden auf – schnell, effektiv und nachaltig
Tina: Wie war das Coaching für dich? Was hat dich besonders überrascht?
Heike: Ich war erstaunt, wie sanft der Prozess war. Es gab keinen plötzlichen „Knall“. Es war leise. Es war wie ein inneres Aufräumen. Du hast mit mir sehr individuell gearbeitet, wir haben die Wurzel des Problems gefunden, Blockaden gelöst und ich habe Tools an die Hand bekommen, die ich sofort anwenden konnte. Atemtechniken, Rückwärtszählen, der Butterfly-Griff – kleine, einfache Übungen mit großer Wirkung.
Spannend war auch, dass sich die Veränderung nicht nur im Kopf, sondern auch im Körper bemerkbar gemacht hat. Mein Nervensystem hat sich buchstäblich neu kalibriert. Ich hatte plötzlich nicht mehr das Gefühl, ausgeliefert zu sein.
Tina: Gab es einen Moment, der für dich der Durchbruch war?
Heike: Ja. Bei meinem zweiten Termin saß ich drei Stunden auf dem Behandlungsstuhl.
Ohne Vollnarkose. Ich wusste nicht, was gemacht wird. Früher wäre das der absolute Horror gewesen.
Aber ich habe meine SOS-Hacks angewendet, mir sogar einen Podcast ins Ohr gesetzt – und ich habe es geschafft.
Als die Zahnärztin danach sagte: „Wow, Respekt!“ wusste ich: Jetzt habe ich es.
Diese Situation hat mir den ultimativen Beweis geliefert: Ich bin nicht mehr dieselbe Heike wie früher. Ich habe meine Reaktionen im Griff. Ich bin fähig, ruhig zu bleiben, auch wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt.
Tina: Wie war der Zustand direkt nach dem Coaching?
Heike: Ich war ruhiger. Klar, beim ersten Termin nach dem Coaching wurde mir wieder mulmig, weil ich lange warten musste. Aber statt in die Panik zu rutschen, habe ich mich erinnert: „Ich habe Tools. Ich bin nicht hilflos.“ Und genau das war das Schöne: Ich fühlte mich vorbereitet. Handlungsfähig.
Ich hatte das Gefühl: Ich bin nicht mehr Opfer meiner Angst, sondern Gestalterin meiner Erfahrung. Und das hat mich nicht nur beim Zahnarzt gestärkt, sondern auch in anderen Lebensbereichen.
🎧 Jetzt reinhören in den Podcast: „Emotion trifft auf Zahnarztangst“ Die Emotionslot(z)sin im Gespräch mit Heike Stiegler“ überall, wo es Podcast gibt. Auch auf youtube auf meinem Kanal
Wir lösen gemeinsam Blockaden, von denen meine Coachees gedacht haben, sie wären unlösbar.
Tina: Welche Rolle spielte die ursprüngliche Ursache deiner Angst?
Heike: Das war spannend. Ich wusste, dass meine Angst in der Kindheit ihren Ursprung hatte, aber ich hatte keinen klaren Zugriff mehr darauf. Im Coaching wurde das greifbar. Und später hat meine Mutter mir sogar bestätigt, dass meine ersten Zahnarztbesuche damals traumatisch waren.
Das war wie ein fehlendes Puzzleteil.
Das Wissen um die Ursache war nicht nur erhellend, sondern auch befreiend. Ich konnte mir selbst gegenüber verständnisvoller sein.
Ich wusste: Ich bin nicht „verrückt“, ich habe einfach etwas erlebt, das mein Nervensystem tief geprägt hat.
Und genau das durfte ich jetzt endlich auflösen.
Tina: Wie ist dein Verhältnis zum Zahnarzt heute?
Heike: Ich kann es selbst kaum glauben: Ich weiß heute, es ist notwendig und ich geh einfach.
Letztens war ich bei der Zahnreinigung – früher ein No-Go für mich. Und was war?
Ich bin ins Wartezimmer gefallen, völlig gestresst vom Tag und dachte: „Endlich Ruhe.“ Ich gehe zum Zahnarzt zum Entspannen!
Wer hätte das gedacht?
Und das war kein Einzelfall. Jeder Termin war völlig unaufgeregt. Ich spüre keine Panik mehr, kein Herzrasen, keinen Stress. Ich bin in meiner Mitte. Und das ist ein Gefühl, das unbezahlbar ist.
Tina: Gab es Rückschläge oder neue Überraschungen?
Heike: Ja, eine Wurzelbehandlung stand noch an. Da war wieder kurz Unsicherheit, weil ich nicht wusste, wie das abläuft. Aber dann dachte ich: „Wenn ich das Abschleifen der Zähne geschafft habe, schaffe ich das auch.“ Und es lief problemlos.
Selbst als der Zahnarzt sagte: „Da brauchen wir nicht zu spritzen“, konnte ich klar kommunizieren: „Doch! Ich brauche die volle Dosis.“
Das war früher undenkbar. Ich hätte mich nicht getraut, den Mund aufzumachen – nicht für die Behandlung und schon gar nicht, um meine Bedürfnisse zu äußern.
Heute weiß ich: Ich darf meine Grenzen und Bedürfnisse klar benennen. Das ist Selbstführung.
Tina: Was hat dir neben dem Coaching besonders geholfen?
Heike: Die Verantwortung übernehmen. Ich wusste: Du gibst mir das Werkzeug, aber ich muss es nutzen. Ich habe geübt, bewusst meine Ressourcen gestärkt. Die Atemtechnik nutze ich bis heute. Und das Beste ist: Ich habe nicht nur meine Zahnarztangst verloren, ich habe sehr viel mehr Gelassenheit und Lebensfreude wiedergefunden.
Tina: Was möchtest du Menschen sagen, die aktuell mit einer Angst leben?
Heike: Lass dir helfen! Es ist nicht schwach, sich Unterstützung zu holen. Im Gegenteil. Du wirst sehen, wie leicht sich Dinge auflösen können, von denen du dachtest, sie begleiten dich dein Leben lang.
Coaching tut nicht weh. Es macht frei.
Und was ganz wichtig ist: Es muss nicht ewig dauern. Schon wenige Sessions haben bei mir eine enorme Veränderung gebracht. Wenn du bereit bist, dich darauf einzulassen, kann sich dein ganzes Leben verändern.
Es lohnt sich so sehr.
Angst ist kein Schicksal. Sie ist eine Einladung zur Veränderung.
Heikes Geschichte zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man bereit ist, hinzuschauen.
Wenn man mutig den ersten Schritt macht.
Wenn man sich traut, Hilfe anzunehmen.
Du musst nicht erst zusammenbrechen, um aufzustehen.
Du darfst jetzt losgehen.
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Ob Zahnarztangst, Flugangst, Angst vor Prüfungen und Präsentationen, Sichtbarkeit oder eine andere Form der inneren Blockade – du musst damit nicht alleine bleiben.
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Ich freue mich, wenn dich unsere Worte ein wenig inspirieren konnten und spring gerne für tiefere Impulse zu allen Themen rund um Emotionen, Selbstvertrauen und die eigene Wahrheit, in meinen Podcast.
Das ganze Interview kannst du in meinem Podcast anhören.
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Lass mich gerne wissen, wie dir der Artikel gefallen hat!
Du bist neugierig und möchtest mehr über Heikes Start mit dem Coaching wissen?
Hier sind die ersten 2 Folgen, die wir aufgenommen haben, kurz nach dem Start zu ihrer Veränderung:
Teil 1:
https://open.spotify.com/episode/0ZTJcS4Y50fMYM9tnFlo4p?si=JYfJJ7GBSj2ZhMDsXrTTOQ
Teil 2:
https://open.spotify.com/episode/0kP02kikqH1KLI3bz034wd?si=6xgJ4F6cRwCIxXqX6o6Afw
Hab eine gute Zeit, bis wir uns wiederlesen.
Bleib emotional immer in Balance.
Deine Tina
